Energie-Glossar

Erklärungen und Hinweise zu häufig verwendeten Fachbegriffen

Name des Begriffes: Residuallast
Beschreibungen des Begriffes:

Residuallast

Die Residuallast ist der Anteil am gesamtdeutschen Stromverbrauch, der unabhängig von den volatilen Energieträgern Wind und Sonne ist. Es handelt sich also um den Restbedarf an Strom, der mehrheitlich aus konventionellen Quellen gedeckt wird. 

ie Residuallast wird nach dieser Formel berechnet: N (Nachfrage) – FEE (fluktuierende Erneuerbare Energien) = R (Residuallast). 

Ein kontinuierlicher Ausgleich des Restanteils am Strommix benötigt flexible Kraftwerke. Dazu zählen, neben konventionellen Kraftwerken, vor allem dezentrale Erneuerbare-Energie-Anlagen wie Bioenergie- oder Holzheizkraftwerke; insbesondere Speicherkraftwerke. Eine flexibilisierte Stromnachfrage wird zunehmend wichtig, um die individuelle Kraftwerksleistung dynamisch an die Wind- und Solarstromproduktion anzupassen.

Erstellt am: 11. Dezember 2024

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