Energie-Glossar

Erklärungen und Hinweise zu häufig verwendeten Fachbegriffen

Name des Begriffes: Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
Beschreibungen des Begriffes:

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Gemeinsame Bereitstellung von Elektrizität und Wärme (z.B. für Raumheizung und Warmwasser) in einem einzigen technischen Prozess. Das Ziel, das damit verfolgt wird, ist es, mit KWK-Anlagen wirtschaftlichere Energie bereitzustellen, als dies eine getrennte Erzeugung von Strom und von Wärme leisten könnte. Als Technologien kommen insbesondere Dampfturbinen, Gasturbinen, Gas- oder Dieselmotoren oder Dampfmaschinen zum Einsatz. Auch mechanisch betriebene Wärmepumpen sind KWK-Anlagen; in ihnen wird Kraft aufgewendet, um aus nicht direkt nutzbarer Abwärme Nutzwärme höherer Temperatur zu gewinnen. KWK-Anlagen sind ferner abwärmebeheizte Kraftwerke, in denen aus Abwärme ausschließlich Strom erzeugt wird. Der energetische Gesamtwirkungsgrad einer KWK-Anlage kann bis zu 85 % betragen. In einem Blockheizkraftwerk wird das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung in kleinerem Maßstab durchgeführt.

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